Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen 
bedarf der Fähigkeit, mit den Augen des Herzens sehen zu können.

Ernst Ferstl

Hemden

Das Hemd (althochdt. Hemedi: „Haut“) ist Teil der Wäsche zur Bekleidung des Oberkörpers. Ursprünglich war es Teil der Unterwäsche, da immer eine Jacke darüber getragen wurde. Das bayerische Hemd wird auch „Pfoad“ genannt und ist meist mit einem Riegel an der Vorderseite oder einer durchgeknöpften Leiste geschnitten. Zudem ist die Vorderseite mit in Falten gelegten Biesen sehr aufwändig verarbeitet.

Als Kragenformen werden Stehkragen oder Liegekragen verwendet.

Die typischen Stoffe sind Baumwolle oder Reinleinen. Sie können unifarben – meist  Weiß – oder bunt gemustert sein.  Aber auch  Hemden mit Streifen bzw. Karos werden heute sehr gerne getragen.  Die Knöpfe können aus echtem Hirschhorn oder Wäscheknöpfe sein.